Hier eine kurze Info über meine Pläne und die Dinge, die ich während meiner Zeit auf dem Subkontinent machen werde.
Am Abend des 31. Januar fliege ich dann direkt von Frankfurt nach Dubai. Dort habe ich dann den 1.Februar Zeit um mir anzuschauen was sich seit meinem letzten Dubaibesuch vor 6 Wochen verändert hat, und das wird sicher einiges sein. Abends (01.02.) fliege ich dann weiter von Dubai nach Thiruvananthapuram (kurz Trivandrum), wo mich Abraham, Leiter der Brook International School, in Empfang nehmen wird. Bei ihm werde ich dann die nächsten Wochen leben und in seiner Schule unterrichten. Die Schule liegt im Bundesstaat Kerala im Südwesten des Landes, einer der schönsten Gegenden Indiens. Das Klima ist tropisch und in meinen Reisemonaten am angenehmsten. Direkt vor der Küste Keralas liegen mehrer kleine Inselatolle, wie zum Beispiel die Lakshadweep oder die ungleich bekannteren Malediven, die zu einem Wochenendausflug einladen!
Anfang März, wenn die Schulferien in Indien beginnen, breche ich dann in Kerala auf und werde die eigentliche Passage through India beginnen.
Die bisherige Planung ist noch sehr unkonkret, aber gibt allen Interessierten einen groben Überblick.
Von Kochi/Kerala fahre ich mit dem Netravati Express nach Mumbai, was an guten Tagen nur 28 Stunden Zugfahrt bedeutet. Die Dimensionen sind eben doch andere als in Zentraleuropa. Die 19 Millionen Einwohner Stadt wird sicher eine erste große Erfahrung in Sachen Indisch-Urbaner Armut, denn diese Form wird sicher noch um einiges differenziler sein als die Armut in den eher ländlichen Gegnden Keralas. Aber auch ein Bollywood Blockbuster sollte neben den Kolonialbauten der Briten auf meinem Plan stehen. Nach ca. 4 Tagen Aufenthalt im ehemaligen Bombay führt mich mein Weg mit einer 32 stündigen Zugfahrt weiter in Richtung Nordosten an den Ganges. Hier nehme ich Kurs auf die Stadt Varanasi, Heilige Stadt der Hindus, die auch den Titel City of Light trägt. Geprägt von Hindu Tempeln und einem labyrinthischen Gassensystem, durch das nicht mehrer Personen aneinander vorbei passen (oder auch die Passage einer Person und einer Kuh ist laut Rough Guide problematisch), werde ich hier es auch wagen und mit einer Rickshaw durch die Stadt zu jagen. Verkehrsverhältnisse sollen in Varanasi, genauso wie in allen anderen Städten mit Rickshawfahrerlaubnis, katastrophal sein. Andere markante Punkte von Varanasi sind sicher die Ghats des Ganges, an dem Saddhus tagelang beten, Frauen Wäsche, Männer Kühe waschen. Der hochvermutzte Fluss ist tägliche Lebensader Varanasis, der Stadt in der alle Hindus einmal sterben möchten, denn stirbt man in Varanasi, wird man laut Hinduismus nicht mehr wieder geboren, sondern gelangt direkt ins gelobte Reich.
Als nächste Station folgt der berühmte Tempelort Agra mit dem Taj Mahal, dem größten Gebäude der Welt. Das Mausoleum wurde von Mughal Shah Jahan im Jahr 1648 fertiggestellt. Der Mughal baute den Taj Mahal ausschließlich als Mausoleum für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal. Eine weitere Moschee steht in Fort Agra, einer gesamt historischen Gemeinde, komplett konstruiert unter dem bauwütigen Mughal Shah Jahan. Aber der Massentourismus wird mich kaum länger als 2 Tage dort halten können. Die Bettelei und Drängelei von hinterlistigen “touts” (Schwarzhändler, Trickser) ist in gesamt Indien verbreitet, aber kulminiert wohl am Taj Mahal in Agra an Aufdringlichkeit und Unverschämtheit.
Da werde ich schließlich schnell im Zug in das nur 10 Stunden entfernte Delhi sitzen. Geteilt in die alte Stadt, geprägt von Hindus und Arabern, und in die neu errichtete Stadt – Neu Delhi – von den britischen Kolonialherren errichtet und als Hauptstadt bestimmt, bietet Delhi sicher großartige Kultur und faszinierendes Straßenleben in Form von Bazaren, Märkten, Geschäften und Cafes.
Ein kleines Highlight wird dann der letzte Trip: von Delhi nach Rishikesh. Ein kleiner Ort im Staat Uttarakhand, am Fuße des Himalajagebirges auf etwa 2500m Höhe, der in den 70er Jahren an weltweiter Bekanntheit gelang, als die Beatles Maharishi Mahesh Yogi und sein Ashram besuchten um die Kunst der Meditation und Yoga zu erlernen.
Dann geht es zurück nach Delhi und am 30.03. über Dubai wieder zurück nach Frankfurt.
Mehr Informationen folgen demnächst.










