Posted by: flowmotion225 | July 3, 2008

Rheinzeitung berichtet über meine Passage to India

Die Rheinzeitung wird in der Westerwaldausgabe einen exklusiven Bericht über meine Reise nach Indien/durch Indien und besonders über meine Arbeit an der Brook International School veröffentlichen. Das Interview findet morgen, am Freitag, in Schönberg statt. Der Veröffentlichungstermin wird dann demnächst hier bekanntgegeben.

Auch wird in diesem Artikel nochmals auf den zweiten Teil meiner Vortragsreihe am 25. Juli in Bad Marienberg hingewiesen.

Posted by: flowmotion225 | June 26, 2008

Abraham in Deutschland

Morgen, am Freitag 27.06., landet Fr. Abraham Thalothil in Frankfurt und wird bis Mitte August im Westerwald verweilen. Auf unserem gemeinsamen Plan stehen Termine mit Schulen und Uni-Instituten und ein Ausflug nach Hamburg. Zudem geben wir nächste Woche Freitag ein Zeitungsinterview für die Rheinzeitung.

Während seiner Abwesenheit leitet Vize-Präsident Alexandre die Brook International School in Zusammenarbeit mit Madonna und Judy.

Posted by: flowmotion225 | June 6, 2008

Neue Homepage der BIS

Seit heute ist endlich die neue Internetpräsenz der Brook International School online.

Informationen über die Schule in Sasthamcotta, Lehrer, Schüler, Events und alles Wissenswerte über Termine, Praktika und vieles mehr finden Sie ab sofort unter

http://brookinternational.wordpress.com

Posted by: flowmotion225 | June 6, 2008

Indientag in Heidelberg

Das Südasien Institut der Universität Heidelberg veranstaltet am Samstag, 07. Juni 2008, einen Indientag in der Neuen Universität.

Informationsveranstaltungen zu Austauschprogrammen des DAAD und anderen Vermittlungsagenturen, eine Tanzaufführung einer Bollywoodgruppe und eine Lesung des indischen Autors Kiran Nagarkar versorgen die Gäste mit Wissen und Unterhaltung.

Das Programm und weitere Informationen gibt es unter

http://www.sai.uni-heidelberg.de

Posted by: flowmotion225 | May 23, 2008

Praktikavermittlung

Um meine Arbeit an der Brook International School hier in Deutschland weiterzuführen, suche ich interessierte Studenten und Studentinnen, die gerne auch ein Praktikum an der Brook International School machen möchten.

Mit E. Gerlinger und A. Heck von der SRH Fachhochschule Heidelberg konnten wir bereits zwei Praktikantinnen vermitteln, die am 02. Juni 2008 Richtung Trivandrum und Sasthamcotta aufbrechen und bis Ende Oktober Abraham in seiner Arbeit unterstützen werden.

Zudem konnte ich Kontakt zu Prof. Albert von der SRH Heidelberg zu knüpfen, der großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Brook International und einem regen Austausch signalisierte.

Des Weiteren suchen wir Partnerschulen, die Interesse an einer Schulpartnerschaft und eventuell sogar an zukünftigen Schüleraustauschprogrammen haben.

Ein weiterer Termin für einen Infoabend mit Bildervortrag ist 25. Juli 2008 in Bad Marienberg. Weitere Infos folgen.

Posted by: flowmotion225 | April 2, 2008

Vortrag zur Brook International School

am Freitag, 30. Mai 2008, werde ich im Pfarrheim Höhn einen Abend zum Thema >Indien und die Brook International School< veranstalten.

Nach einem Bildervortrag und Informationen über meine Reise werde ich anschließend natürlich auch zu einem Q & A zur Verfügung stehen.

Ich freue mich natürlich auch über jeden Interessierten, der ab 19:30 Uhr im Pfarrheim in Höhn erscheint.

Posted by: flowmotion225 | March 15, 2008

Gruesse aus der Wueste

Namaste!

Landschaft wieder anders, Essen wieder anders, Sprache wieder anders, Menschen wieder anders, anders aber cool!

Nach der Metropole Mumbai (22 Mio Einwohner) bin ich nun in der Wueste Rajasthans in einer indischen Kleinstadt Jaipur (4.3 Mio) gelandet. Hier ist es so angenehm, dass ich meinen Aufenthalt gerade mal verlaengert habe.

Die komplette Altstadt von Jaipur nennt sich Pink City, da alle Gebaeude einen pinken (verblasst eher orangenen) Anstrich haben muessen! War vor ein paar Jahrhunderten mal eine tolle Idee zum Besuch eines Moghuls, oder so!

Jedenfalls sieht es sehr nett aus, erstrecht wenn sich in den engen Gassen der Altstadt mit den vielen orientalischen Bazaaren Kamele und Elefanten, Kuehe und Affen die Hand, Ruessel, Schnautze oder was auch immer reichen.

Es herrscht wirklich eine nette Atmosphere hier und bei meiner Ankunft war auch typisches Wuestenwetter: Sandstuerme fegten durch die Strassen, die Luft trocken und heiss…..? Nein, nicht wirklich! Es war angenehm kuehl (22Grad) und - hoert hoert - es hat geregnet! Das kommt hier wohl auch eher selten vor!

Naja, Montag gehts dann weiter nach Agra zum Taj Mahal, wieder ein anderer Bundesstaat und wieder eine andere Landschaft!

Posted by: flowmotion225 | March 11, 2008

Bye, bye, Mm’bye

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, eben habe ich bereits mein Backpack gepacked und mache mich gleich auf den Weg zur Mumbai Central Station, wo der Mumbai-Jaipur-Express auf mich wartet! Dort werde ich dann mal wieder knapp 24 Stunden im Zug verbringen, bevor ich morgen im Wuestenstaat Rajasthan aussteige!

Die letzten Tage in Bollywood waren eher relaxed, abgesehen von den Hussel Bahnfahrten in die Stadt und den abenteuerlichen Fussmaerschen durch die Vorstadt. Zu den erwaehnenswerten Vorkommnissen gehoert sicher mein Kinobesuch im Eros Cinema - nein, es hat nichts mit St. Pauli Cinematheken zu tun - wo ich Jodhaa Akbar, ein kurzesweiliges, vierstuendiges History Drama ueber eine Koenigin sah, das themenhuepfend von Comedy zu Massaker und von Liebesgedudel ueber 200-Mann Tanzeinlagen zu persoenlicher Rache und Mord fuehrte. Alles in allem war das Stück Bollywood Geschichte sehr unterhaltsam und kurzweilig, trotz der Laenge.

Eine weitere erwaehnenswerte Sache ist wohl auch die Bahnfahrt von Bombay Downtown nach Ghatkopar am Sonntag Abend. 21:00 Uhr Ortszeit. Die Bahn nach der Station Dadar mehr als gerammelt voll. Ich stand mit meiner Tasche um die Schulten, Ruecken an der Wand in der Naehe des Trittbretts, beide Arme nach unten und konnte mich keinen Zentimeter bewegen, was sich wenige Minuten später als besonders schlecht darstellte. Etwa 40cm vor meinem Gesicht hatten zwei Maenner schließlich das Rumgedruecke und Geschiebe satt, geiferten sich erst ordentlich an um dann zur einzigst vernuenftigen Loesung der Situation zu finden: Sie vermöbelten sich mal so richtig schoen gegenseitig.

Grosses Getoese entfachte natuerlich, da alle versuchten sich vor den fliegenden Faeusten zu schuetzen und gleichzeitig nicht aus dem fahrenden Zug gedraengt zu werden. Ich beobachte stoisch das Geschehen, mittendrin statt nur dabei, und nach nur 4-5 Minuten in-fight gab der staerker Blutende nach. Weitere 2 Minuten spaeter lachten alle nur noch ueber die gemuetliche Zugfahrt und schubsten und draengelten just for the sake of it!

In diesem Sinne!

Liebe Gruesse, zum letzten mal aus Mumbai!

Posted by: flowmotion225 | March 8, 2008

Boomtown Bollywood!

Es ist nun ein wenig Zeit und noch mehr Interessantes seit meinem letzten Blogentry vergangen - oder besser - den Ganges herabgeflossen, u.a. gab es da einen emotionalen Abschied von der BIS und Father Abraham, eine zweitaegige Zugfahrt und 2 Tage in Mumbai (Bombay), die bereits jetzt tiefe Eindruecke und Spuren hinterlassen haben.

Die Zugfahrt ging verhaeltnismaessig angenehm vorüber. Ein paar nette Leute durfte ich kennenlernen, stundenlang aus dem Fenster schauen und schlafen.

Die Ankunft in Mumbai war dann etwas bedrueckender und duesterer, da ich morgens um vier Uhr in Thane, einem Vorstadtbahnhof, zwei Stunden auf Father Jacob warten musste,….duestere Gestalten, ueberall Muell, ein kleiner Junge laeuft ueber die Gleise, sammelt Muell auf und streitet mit Ratten um leere Plastikflaschen.

Mein Zuhause ist im Gemeindehaus der St. Georges Church in Ghatkopar, Vorstadt. Um uns herum dritte Welt pur! Stehende Gewaesser verursachen Gestank, den die tausend Rickshaws und LKW noch verstaerken. Kinder, alte Maenner und Frauen wuehlen in den Muellbergen, streunende Hunde und alle anderen nur denkbaren Tiere keuchen und fleuchen durch die kaputten, menschenübersähten Strassen. Jede Ueberquerung einer solchen dauert Minuten und es kommt nicht selten vor, dass man mitten im Verkehr steht und einfach nur betet, dass man heil daraus kommt!

Downtown Mumbai, das Kolonialerbe der Briten, hingegen ist ein sehr schoener, wenn auch unwirklicher Ort. Gepflastert mit prachtvollen Gebaeuden aus der Zeit der East India Company, rickshawfreier Verkehr, nette Menschen, viel zu sehen, viel zu erleben, aber alles auf einer auffallend europaeischen Basis! Nach den Wochen in Keralas Hinterland gibt mir Mumbai Downtown doch ein recht unerwartet europäisches Gefühl.

Gestern und heute habe ich bereits recht viel zu Fuss erkundet und war zudem heute auf der Elephanta, einer Insel vor Mumbai, auf der Hindus Tempel in mehrere Hoelen gebaut haben. Sehr schoener, entspannter Ort mit vielen Affen und Touristen! (was hier auch gern als wunderschoene Tautologie angesehen werden kann)

Im weiteren Verlauf des Tages war ich beim Gateway of India und beim Taj Palace, den Kolonialdenkmaelern schlechthin in diesem Moloch! Heute Abend steht noch ein Hindifilm in einem geilen Kino an und morgen und uebermorgen werde ich mir die Jami Masjid (Moschee) und die Bazaars ansehen, zu den Malabarhuegeln fahren und mich an den Chawpatty Beach legen!

Am Abend des 11/03 gehts dann wieder fuer 24 Stunden in den Zug und auf den Weg nach Jaipur in Rajasthan, im Nordwesten des Landes. Dann habe ich bereits die groesste Distanz (etwa 4000 km) hinter mich gebracht!

Liebe Gruesse an alle!

Fotos folgen, das Internetcafe hier ist zu schaebig, langsam und teuer!

Posted by: flowmotion225 | March 3, 2008

Jesus was Indian….and he’s got the groove, baby!

Wer dachte, dass die Power-Pop Prayers letzte Woche beim Hausgebet der Hoehepunkt meiner spirituellen Reise durch Kerala waren, der hat sich getaeuscht. Gestern abend legte ein weiteres Hausgebet happening noch einen oben drauf! Das Arrangement war ein aehnliches: Plastikstuehle, ein Jesu (gesprochen ‘Jeschu’) Gemaelde in Uebergroesse im Hintergrund, mehrere Priester, Nonnen, Glaeubige. Frauen in Sarees, Maenner, mit noch verhalten wippendem Oberlippenbart, in ihren ‘Muns’ (Wickelroecke). Dann betrat ein indischer Riese, ca. 1.80m gross, die Buehne. Unter seinem Arm ein Yamaha Keyboard, das Schlachtschiff unter den Synthi-Kampfmaschinen. Ihm folgte in kurzem Abstand……Jesu himself. Langes schwarzes Haar, Vollbart, ein gueldenes Gewand…braune Haut! Jeschu ist ein Inder! Und nicht nur das…er hat auch noch ein verzueckendes Stimmchen, was sich wenige Minuten spaeter rausstellte.

Die Anlage kurz justiert, die Yamaha eingestoepselt, alle Regler auf max, Soundcheck, mal kurz die Rueckkopplungen getestet und los ging die Celebratierung. Zu Beginn weniger dancig als der Popbarde letzte Woche, mehr mit Gefuehl und wummernder Lautstaerke, schmetterte unser Indian Jeschu die Kirchensongs in das noch nicht ganz vollzaehlige Publikum. Sein Haar wehte im Wind des Ventilators, sein Unterkiefer vibrierte voll Ausdruck und erzeugte die Tonverschmierungen, die man sonst meist nur vom Muezzin in der Moschee um die Ecke kennt.

Nach dem ersten Einstimmen der Gemeinde, zeigte der Saenger Gottes was er wirklich drauf hatte und motivierte sein Publikum zum Aufstehen und Mitklatschen. Mir bot sich ein vertrautes Bild: Frauen, klatschend in ihren Sarees und Maenner mit ihren Oberlippenbaerten…ihr wisst schon.

Ohne Verzoegerung verzerrtes sich mein Gesicht erneut zu einem krampfhaft unterdrueckten Laecheln. Als er dann auch noch die Glaeubigen aufforderte die Arme nach oben zu nehmen und im Takt hin und her zu wippen, fuehlte ich mich endgueltig wie in einem Film ueber indische Spiritualistik?…Spiritualismus? Spiritual Tourismus! und Jeschu war der Animateur im Jumeirah Beach Club von Kerala.

Nach anschliessenden Gebeten und Predigten zerstoerte leider ein fieses Gewitter die Partystimmung und auch wenn zuerst noch 5 Minuten bei stroemenden Regen weiter gebetet und gepredigt wurde - Spiritual Toursimus kennt kein schlechtes Wetter - so wurden die Party-Prayers schliesslich doch abgebrochen und die Entertainer, Priester und ich verzogen uns zum Festmahl ins Haus.

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Letzten Freitag war auch uebrigens der Annual Day der Brook International School! Ein riesen Happening, wenn auch ohne Jeschusingers. Etwa 1000 Gaeste waren dort, darunter der Chief Guest A. Shajahan, District Collector of Kollam, der MLA President und der PTA President,…und ich natuerlich. Auf der riesen Buehne durften die Ehrengaeste dann Platz nehmen und nach und nach ihre Reden halten. Auch ich gab meinen hochwertigen Beitrag zur Bildungssituation in Deutschland im Vergleich zu Indien zum Besten und war fuer das Publikum offensichtlich weitaus interessanter als die eigentlichen ehrvolleren Ehrengaeste.

Nach dem offiziellen Teil folgte das Programm der Schueler: Traditionelle Taenze in unglaublisch genialen Kostuemen, performed von Schuelern aus den Klassen 1 bis 8. Dazu auch moderne Tanzeinlagen zu aktuellen Tophits wie Jungleboy von Aqua oder Shalalalala von den Vengaboys und Theatereinlagen. Unter den Theatereinlagen befand sich gegen Ende des Programms auch ein Auszug aus Shakespeares Twelfth Night, das ich mit den Schuelern der 8. Klasse geprobt hatte. Es war ein grosser Erfolg und das bis dahin eher paralysierte Publikum tobte, verhaeltnismaessig.

Eltern von Schuelern kamen zu mir, sprachen mich an, andere Gaeste, Lehrer, Priester. Und die Schueler waren sehr traurig, dass es mein letzter Tag an der BIS sein sollte.

Abgesehen von den Irrfahrten auf dem Nachhauseweg - mitten in der Nacht, verfahren auf Feldwegen im Dschungel - war es eine rundum erfolgreiche Veranstaltung.

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Nach kurzer nacht ging es dann morgens um halb 6 schon wieder weiter: Zusammen mit Anu und Daisy fuhren wir in den Periyar National Park nach Thekkady um Elefanten, Voegel, Sambahirsche und, im Optimalfall, Leoparden und Tiger in freier Wildbahn zu sehen.

Leider waren wir etwas spaet dran fuer die erste Bootsfahrt ueber den See, da sich Daisy ca. alle 10 Minuten uebergeben musste,…so ne Art Autofahrseekrankheit. Als wir dann schliesslich um 11:00 Uhr auf dem Boot sassen, nur Anu und ich, war die Zeit der Tiere am Wasser leider schon vorueber und wir sahen weder Tiger noch Elefanten noch sonst etwas annähernd exotisches, hatten aber eine schoene Bootsfahrt. Ein paar exotische Voegel und drei Samahirsche konnten wir am Rand des Urwalds erspaehen. Das sollte aber auch alles bleiben. Zumindest hatten wir eine Menge Geld gespart, da Inder nur 40 Rupees und Auslaender 150 Rs zahlen, wir aber 4 Tickets fuer Inder gekauft hatten. Dazu sparten wir uns dreisterweise noch die 500 Rs fuer eine Kamera, die ich geschickterweise, wenn auch ahnungslos, in meiner Hose versteckt hatte. Dafuer sassen wir aber auch auf dem Inderboot und nicht auf dem Touriboot, was aber bedeutend lustiger war, da Anu das einzige Maedel und ich der einzeige Weisse auf dem Boot waren. Eine Gruppe von indischen Studenten machte sich einen Spass daraus, Fotos mit uns zu machen und die ganze Zeit Fragen zu stellten. So hatten wir trotz der Abwesenheit der Tiere eine Menge Unterhaltung.

Anschliessend kamen wir dann zurueck zu Abraham und Daisy, der es zum Glueck wieder besser ging. Eine Frau sprach uns an ob wir Lust auf einen Elefantenritt haetten und - natuerlich - hatten wir!

Ein paar Kilometer weiter wartete dann ein grosser, grauer Dickhaeuter auf uns. Bevor wir aber einstimmten den Ausritt zu machen, erkundigte ich mich ueber den Umgang mit dem Tier und liess mir die Unterkunft zeigen, da ich weiss, dass einige Touri-Elefantenbetreiber die Tiere grausam behandeln. Hier schien aber alles in Ordnung, genuegend Futter und auch sonst. Also, schnappten Anu und ich uns ein paar Bananen und fuetterten das Riesenvieh und, hastdunichtgesehen, kam um die Ecke auch noch ein kleiner Babyelefant.

Als wir dann zu viert auf dem grossen Dumbo sassen, ging die Reise los. Mitten durch einen Spice Garden, durch enge Passagen zwischen Kokospalmen, Banenenstauden und Kardamonpflanzen (Thekkady liegt in den Cardamon Hills) manoevrierte sich das Tier behende. Pfeffer, Kuemmel und noch mehr Kardamon machten den Ritt durch den dichten Urwald auch noch zu einem Erlebnis fuer die Nasen. Die - und vor allem meine Nase, da ich ganz hinten auf dem Elefanten sass - wurden dann auf eine weitere Bestandsprobe gestellt, als Dumbo seinen Gefuehlen freien Lauf liess und vom feinsten furzte und einen Haufen von geschaetzten 50kg auf dem Weg hinterliess. Mit einem mal war jeglicher Kardamongeruch vergangen. Exkrement, Gewürz - eins zu null.

Nach einer haben Stunde auf dem Elefanten machten wir uns auf den Weg zu einem Hotel, hatten ein vorzuegliches Mittagessen und fuhren wieder in Richtung Chengannur. Auf dem Weg stoppten wir noch an einer Pilgerkirche und machten einen kleinen Spaziergang durch die vielen Teeplantagen in den Bergen. Hier gibt es so viel Tee, man koennte wohl die komplette Welt mit Indiens Tee versorgen, zumal hier in Kerala nur ein kleiner Teil des gesamtindischen Anbaus ist, der Grossteil ist im Norden in Darjeeling und Assam. Jedenfalls war es landschaftlich sehr schoen und der Ausflug war mit Daisy und Anu auch wieder sehr unterhaltsam.

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Morgen, Dienstag, ist dann mein letzter Tag hier in Kerala und am Mittwoch geht es auf nach Mumbai, wo ich 4-5 Tage in einem Kloster bei Father Jacob unterkommen werde. Mein naechster Artikel wird dann also nach zweitaegiger Zugfahrt aus der Bollywood Stadt mit der groessten Filmindustrie der Welt kommen, nach einer langen Bombay Boogie Night, oder so!

Viele Gruesse an alle!

Flo

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